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History

1. Vereinsname war ATUS-Klagenfurt vom 1. 1. 1975 bis 1962
Sektionsleiter: Fritz Grantner
Stellvertreterin: Karin Kuschar


Etwa zur gleichen Zeit wurde der Verein ASKÖ-Villach unter FBC-Süd Klagenfurt gegründet.
Der Sektionsleiter war der heutige Ehrenpräsident des ÖBV, sowie KVB O.A. Peter Rogy aus Villach. In Unterkärnten werkte bereits der ATUS-Wolfsberg und in Oberkärnten der Verein WGS-Radenthein. Spitzenspieler des Vereins ATUS-Wolfsberg war Julius Weissegger und zugleich 1. Kärntner Einzelmeister.

Größen, wie Helmut Kraule, Adi Ziehaus, Ilse Koutny von Süd, Siegfried Jost, Helga Nikolasch vom ASKÖ-Villach sowie die Geschwister Taupe dominierten österreichweit die Sportart BADMINTON.


FBC-SÜD:
Sektionsleiter: M. Zojer
ASKÖ-Klagenfurt Sektionsleiter: Viktor Taupe
Gründungsmitglieder: Geschwister Taupe
(Erste und bis heute) Vereinskassierin: Breitenfelder
Ing. Klaus Pierl
Gerd Dietrich


Neben der Badminton-Sektion gab es auch die Sektionen Eishokey (Sektionsleiter A. Salbrechter), Rodeln (Sektionsleiter Krammer, Trainer Wefing aus der BRD) sowie die Turnsektion (Sektionsleiter Gerd Dietrich).


G. Dietrich übernahm später das Ehrenamt des Obmannes. Über 15 Jahre übte er diese Funktion aus und übergab sie dann 1982 an Helmut Kreulitsch. Unter der Führung von Gerd Dietrich feierte die Badminton-Staatsliga-Mannschaft die größten Erfolge.

1977, sowie 1978 Staatsmeister und gewann den 4.Platz im Mannschafts-Europacup.

Die Geschwister Taupe (Hilde, Anni und Viktor) waren bei Vereinsgründung schon mehrfache Kärntner und Österreichische Meister in der Jugend sowie in der allgemeinen Klasse!

Dieses Quartett dominierte etlichen Jahre auch die ASKÖ-Bundesmeisterschaften

Mit unserem Nachwuchs gab es schon kurz nach Vereinsgründung die 1. Wettspielreisen ins benachbarte Jugoslawien sowie nach Dänemark zu den dortigen Großklubs.

Viele von den damaligen Spitzenspielern sind heute noch ehrenamtliche Funktionäre des Vereins sowie des Verbandes.


Viktor Taupe war lange Jahre Sektionsleiter, Trainer, Kassier, Jugendbetreuer, Ballwart, Ansprechpartner, Psychologe und Leitfigur in einer Person.

weitere Staatsmeister und Spitzenspieler, die der Verein "hervorbrachte"!

Die Geschwister Stingl (Helga, Peter und Ernst). Letzterer war gemeinsam mit Herwig Baltz ein gefürchtetes Herrendoppel. Stingl bevorzugte immer die "feine Klinge", war technisch hervorragend, währenddessen Herwig Baltz ein Power-Spieler war, bzw. immer noch ist.

Besonders hervorstreichen muß man Renate Assanek, später Renate Dietrich und heutige Fr. Haubner. Lange Jahre als Einzelspielerin dominierend, war sie auch im Mixed mit Ernst Stingl und im DD mit Hilde Kreulitsch in Österreich eine Macht.

Klaus Pierl, Mitbegründer des Vereins, ist der heutige Präsident des KBV und löste Herwig Baltz (6 Jahre Präsident) ab. Klaus Pierl ist somit der am längsten dienende Funktionär des ASKÖ-Klagenfurt.


Folgende SpielerInnen spielten um 1960 in den Mannschafte des ASKÖ-Klagenfurt
- Hilde, Anna und Viktor Taupe
- Klaus Pierl
- Robert Samitz
- Jürgen Melcher
- Norbert Comelli
- Hilde Kreulitsch
- Siggi Wölger


Die Mannschaft, welche zum 1. Mal Österreichischer Staatsmeister wurde, spielte mit folgender Aufstellung. Von links n. rechts Herwig Baltz-Balzberg
- Josef Ferrara
- Richard Mirnig
- Hilde Kreulitsch
- Renate Dietrich (j.Haubner)
- Helmut Kraule
- Robert Samitz

Richard Mirnig war neben Josef Ferrara ebenfalls ein großes Talent und hörte leider zu früh mit dem Sport auf. Dennoch war er über viele Jahre eine Stütze der Mannschaft und feierte viele Einzelerfolge. Sein Stil war vom Angriff geprägt.

Robert Samitz, Kämpfer bis zum "Umfallen", perfektionierte sein Spiel in Dänemark und war für unsere Mannschaft und die Nachwuchsspieler ein Vorbild in Sachen Einstellung und Kameradschaft.

Priorität des Vereines war und ist es auch heute noch, die Jugendarbeit zu forcieren.





Es war einmal- "vor langer Zeit"...
Wussten Sie, dass...


...Wandern und Bergsteigen in den Anfängen der Ausgleichssport für unsere Spieler(innen) schlechthin war.

...das Training im jetzigen Konzerthauskeller stattfand. Der Raum war aber so kurz und niedrig, dass ein Teil des Feldes (Rest) auf die dahinterliegende Wand gezeichnet wurde. Punkt machte derjenige, welcher diese Fläche (neben dem Boden) mit dem Ball traf.

...die Kosten für die Federbälle 1977 pro Jahr ca. ÖS 50.000,-- betrugen. (Heute 80 bis 100.000,--)

...die Fahrtzeit zu den Staatsliga-Spielen sowie diverse Turnieren nach Wien in der Regel ca. 6 Stunden dauerte. Nach Innsbruck benötigte man einen ganzen Tag, zumal die Spieler fast ausnahmslos mit der Bundesbahn unterwegs waren. Autofahren war zu der damaligen Zeit für so manch einen keine Selbstverständlichkeit.

...das einzige Freiluft-Badmintonturnier 1960 auf der "Windischen Höhe" stattfand.
Großer Favorit war Peter Rogy, musste sich jedoch im Finale dem um einige Jahre jüngeren Spieler Valentin Taupe geschlagen geben.

...das Badminton-Racket aus Holz bestand und sehr starke Saiten hatte. Das Gewicht des Schlägers war um das 2- bis 3-fache höher als das der jetzigen Schläger.

...der Federball aus Plastik bestand. Mit Naturfelderbällen (Gänsefedern) spielten ausschließlich nur die besten Vereine in Europa.

...Hilde Taupe (Kreulitsch) ihre ersten Wettspiele oft barfuß bestreiten musste, da die Sportartikel nicht für jede Fam. Und für jedes Kind erschwinglich waren.

...bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften 1964 Hilde Kreulitsch im 5. Monat schwanger, noch Einzelstaatsmeisterin wurde.

...der damalige ÖBV-Präsident Nöhrer Hilde Kreulitsch nach der Geburt der beiden Söhne Armin und Peter profezeite, dass sie nun als Titelverteidigerin "dran" sei!
Zur Freude von Hilde traf dies jedoch nicht zu und sie gewann neuerlich diesen begehrten Titel.

...als Klaus Pierl im 1. Spiel bei seinen 1. Landesmeisterschaften gegen den damaligen Kärntner Meister S. Jost antreten mußte, unheimlich nervös begann und einen kurzen Aufschlag machte. Der Meister war von dem Service so überrascht (bis dato servierte man nur hoch) dass dieser Punkt an Pierl ging. Dieser Satz endete dennoch mit 15:1 für Jost. Pierl machte im 2. Satz keinen Punkt mehr.

...damals bei den Staatsmeisterschaften in Linz im Mixed-Finale Hilde und Valentin Taupe im 3. Satz gegen Kirchhofer/Kaidasch mit 2:14 zurück lagen, diesen Satz dennoch mit 17.14 gewannen. In Folge dann auch das Spiel und den Österreichischen Titel.

...bei den Kärntner Meisterschaften die großen Favoriten Kraule/Kolar im Finale im 3. Satz gegen Taupe/Woschitz nach einem Rückstand von 3:13 noch 15:13 gewann.

...Dr. Hohly vom Verein Studio Kärnten der wohl erste und letzte Spieler war, der mit einer "transparenten" Sporthose auf's Feld einlief, was bei der Damenwelt mehr oder weniger "Entzücken" hervorrief.

...sich im Mannschaftsstaatsliga-Spiel 1977 gegen WAT-Simmering der Spieler Josef Ferrara einen Achillessehnenriss und Herwig Baltz-Balzberg einen Bänderriss zuzogen und ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Herwig Baltz spielte das HD mit Helmut Kraule noch fertig, welches sie auch gewannen. Die Begegnung endete für die Klagenfurter mit 6:2.

...Herwig Baltz-Balzberg der am längsten "dienende" Staatsliga-Spieler Österreichs ist. Sein 1. Staatsliga-Spiel bestritt er 1975, im Jahr 2000 mit dem ASKÖ-Sport Kärnten sein letztes!

...Josef (Pino) Ferrara dass größte Badminton-Talent war und mit 15 Jahren gleich stark war, wie der spätere Weltmeister aus Dänemark Delfs Flemming!

...der spätere Gatte von Hilde Taupe (Helmuth K.) 20 Jahre hart trainieren musste, um sie das 1. Mal zu besiegen!

...unsere Vereinsfunktionäre bis dato über 1 Million Kilometer mit den eigenen PKWs- nur gegen den Ersatz der Benzinkosten zurücklegten. Bemerkenswert und froh kann man darüber sein, dass dies auch unfallfrei geschah. An der Spitze dieser Aktivitäten ist Klaus Pierl zu nennen, der als "sicherster"Autofahrer aller Zeiten gilt.

...der letzte Einzel-Staatsmeister des ASKÖ-Klagenfurt Peter Kreulitsch war und seine Mutter Hilde genau vor 38 Jahren diesen begehrten Titel gewann.

...dass sich Helmuth Kraule, Ernst Stingl, Josef Ferrara und Richard Mirnig nach "ihrer" Badmintonkarriere der "viel leichteren" Sportart Tennis widmeten und sich dort auch einen Namen machten. Auch Werner Flügel, welcher einige Jahre Obmann Stellvertreter war, darf sich zu dieser Gruppe zählen.

...im Jahr 1978 unser Verein am meisten Nachwuchsspieler in Österreich hatte. Bis zu 60 Jugendliche kamen ständig zum Training.