Klare Niederlage für den Askö Kelag im Spitzenspiel der 2. Bundesliga
Leider konnte die aufgrund der Ausfälle als Außenseiter anzusehende Mannschaft die erhoffte Sensation nicht liefern und musste sich klar 7-1 geschlagen geben.
Doch es war bei weitem kein Debakel sondern eher ein harter Kampf, leider mit durchwegs dem schlechteren Ende für die Lindwurmstädter.
In einer hervorragend besuchten(150-200 Zuseher!) Feldkircher Halle, mussten als erstes die beiden Herrendoppel Wrulich/Sintschnig und Gönitzer/Trojan antreten.
Beide Klagenfurter Doppel konnten die Spiele durchaus offen gestallten, zum Sieg fehlte jedoch die letzte Konsequenz und so blieb der wichtige Herrenpunkt aus.
Das Damendoppel Ertl/Gräßl konnte dem stark aufspielenden Damendoppel der Feldkircher leider nicht Paroli bieten.
Im ersten und zweiten Herreneinzel hatten Mannschaftsführer Stefan Wrulich gegen Stefan Ratheyser und Leihspieler Markus Gönitzer gegen Fabian Steurer nicht die nötige Sicherheit um die Spiele für sich zu entscheiden. Beide mussten sich in zwei offenen Sätzen geschlagen geben.
Sensationelle dagegen die Konstanz von Elisa Widowitz. Sie entscheiden das Dameneinzel gegen die A- Ranglistenspielerin Leonie Stenek klar in zwei Sätzen für sich und ist in der laufenden Saison weiterhin ungeschlagen!
Im Spiel des Tages lieferte sich, der von der Jugendeuropameisterschaft zurückgekehrte, Dominik Trojan ein packendes Duell gegen den gleichaltrigen, für Feldkirch agierenden, Moritz Kaufmann. Vor tobendem Publikum musste sich Dominik im dritten Satz mit 23-21 geschlagen geben. Doch die tolle Form des 16 Jährigen wird für die Klagenfurter Mannschaft in der laufenden Saison noch von großem Vorteil sein.
Im letzten Spiel gab es für das bisher ungeschlagene Mixdoppel Sintschnig/Widowitz nur wenig zu holen. In zwei Sätzen musste man sich den Vorarlbergern Wolf/Amann beugen.
Schlussendlich bleib zu sagen, dass das Spiel in Feldkirch bewiesen hat, dass der junge Kern der Zweiten Mannschaft ausgezeichneten Badmintonsport zeigen kann, jedoch teilweise immer noch auf die Erfahrung und Leistungsstärke der Routiniers angewiesen ist.
Viel trauriger als der Vergleich des badmintontechnischen Können zwischen Klagenfurt und Feldkirch ist der Vergleich der Zuseherränge. Bei dem Spiel in Feldkirch konnte man aufgrund der zahlreich erschienen und frenetisch anfeuernden Zuseher durchaus von einem Heimvorteil für die Vorarlberger sprechen. Ein Vorteil, der dem Klagenfurter Team meist verwährt bleibt.
Markus Gönitzer
Verfasst am 17. November 2009